Aktivitäten 

  • Ziel I: Die in den Projekten beispielhaft erarbeiteten innovativen Wege zur Stadtentwicklung, zum Stadtumbau und Städtebau haben Einfluss auf die Entscheide in der Politik sowie auf die Praxis, welche die Entwicklung der Schweizer Städte bestimmen.
  • Ziel II: Das erworbene Prozesswissen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit steht ähnlichen Forschungsprojekten sowie der Aus- und Weiterbildung zur Verfügung.
  • Ziel III: Die Forschungsergebnisse sind aufbereitet und kontextualisiert, so dass nachhaltige Empfehlungen und Verfahren zur zukünftigen Gestaltung der Städte, zur integrierten Stadtentwicklung, zum Stadtumbau- und zur Quartiergestaltung frühzeitig auf kooperativen Foren (z.T. unter Federführung des NFP oder einzelner Forschungsprojekte) modellhaft präsentiert werden können.
  • Ziel IV:  Der wissenschaftliche Diskurs ist gefördert über das Verfügbarmachen der For-schungsresultate in geeigneter Sprache und Form sowie zum adäquaten Zeitpunkt und am richtigen Ort.

Die Ausrichtung des NFP 65 legt es nahe, sich beim Wissenstransfer einerseits auf Akteure aus der Politik und Praxis, andererseits auf Zielgruppen aus der Wissenschaft und Forschung zu konzentrieren. In Politik und Praxis sind Akteure angesprochen, die in der Politikgestaltung und in den politischen Entscheidungsprozessensowie im Vollzug auf allen Ebenen des schweizerischen Gemeinwesens (Bund, Kanton, Städte) tätig sind. Bei der Wissenschaft sind es primär die Hochschulen der Schweiz. Dabei soll der Austausch von Ergebnissen des NFP 65 die Forschung stärken. Zudem sollen  die Ergebnisse in die Gestaltung von Aus- und Weiterbildungslehrgängen einfliessen.
Gleichzeitig sind auch öffentliche und private Investoren einzubinden, die mit ihren Entscheidungen die urbane Qualität der Städte beeinflussen. Die Planungs- und Architekturbüros werden für bestimmte Ergebnisse ebenso in Betracht kommen wie eine breite Palette von Berufs-, Standes- und Interessengruppen, die zu einer neuen urbanen Qualität der Städte beitragen können.

Ausgangspunkt und damit Rückgrat des Wissenstransfers ist eine Veranstaltungsreihe, die von einer Publikationsreihe begleitet wird. Darüber hinaus sollen die Chancen genutzt werden, die sich im Verlauf des Programms über Kontakte zu Stakeholdern und insbesondere aus der Zusammenarbeit der Forschungsprojekte ergeben. Demensprechend wird der Wissenstransfer auf die folgenden Schwerpunkte ausgerichtet:

  • Drei Veranstaltungen mit Publikationen: Herbst 2011, Sommer 2012 sowie Sommer 2013;
  • Förderung des Austauschs zwischen Forschenden und Erarbeitung sowie die Verbreitung von Prozesswissen;
  • Kooperationen und Plattformen, z.B. mit der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung (VLP) oder dem Städteverband;
  • Produkte zur Bekanntmachung der Ergebnisse bei den wichtigsten Stakeholdern sowie eine Schlussveranstaltung Ende 2014.

Kontakt

Leiter Wissenstransfer
Dominik Büchel, advocacy ag, Basel
E-Mail: buechel@advocacy.ch  
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